Die Route der "Cantons"

Geschichte, Kultur und ländliche Idylle 

Fotografie.In den Cantons-de-l’Est (östliche Kantone), findet man entlang der verträumten, ländlichen Straßen zahlreiche malerische Dörfer, die ihr historisches Flair bewahrt haben. Folgen Sie der Route der "Cantons", um eine Vielzahl von ländlichen Architekturschätzen, darunter überdachte Brücken, runde Scheunen, Kirchen, Häuser aus der Siedlerzeit und die für Nordamerika typischen Gemischtwarenläden zu entdecken. Auf dieser Route können Sie die Geschichte und Kultur der Region in 27 Etappen bei einer gemütlichen Fahrt entlang idyllischer Landstraßen durch ein kontrastreiches Landschaftsbild kennen lernen.


Es war einmal... die "Cantons"

Fotografie.Zur Wende des 18. Jahrhunderts und während des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Dörfer der Region von Amerikanern, die der englischen Krone treu geblieben waren, von Irländern und von Schotten erbaut. Dieses einzigartige Erbe ist auch heute noch lebendig und aufgrund dieses anglophonen Einflusses ist die Region auch als "Eastern Townships" bekannt. Entlang der Route ermöglichen mehrere Interpretationszentren, Museen, historische Rundwege und Aktivitäten aller Art die Vergangenheit kennenzulernen und eine Brücke zur Gegenwart zu schlagen.


Eine reiche Vergangenheit, die es wiederzuentdecken gilt

Moulin à laine d'Ulverton, Cantons-de-l'Est. Das reiche Bauerbe der Städte und Dörfer auf der Route der "Cantons" ist besonders bemerkenswert. Hier sind einige Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte:


  • das Musée historique du comté de Brome (Historisches Museum des Landkreises Brome) mit mehreren historischen Gebäuden sowie seinem wiederhergestellten Gemischtwarenladen und einem historischen Gerichtssaal;
  • die Moulin à laine d’Ulverton (Wolle-Mühle von Ulverton), im Jahre 1850 von schottischen Webern gegründet;
  • das Centre d’interprétation de l’ardoise (Interpretationszentrum des Schiefers) in einer Kirche in Richmond, deren Dach und Kirchturmspitze mit dem dort zu findenden Schiefer gedeckt wurde;
  • die drei historischen Rundwege von Danville, auf denen man Häuser verschiedener Stilarten bewundern kann, darunter Neo-Queen Ann, Second Empire und Boomtown;
  • die überdachte Milby-Brücke von Waterville aus dem Jahre 1873, ein berühmtes Wahrenzeichen der Region;
  • das Musée Colby-Curtis (Colby-Curtis Museum) in Stanstead, für seine große Sammlung von Artefakten, die die Lebensweise der englischsprachigen Standespersonen der damaligen Zeit widerspiegeln;
  • das Centre culturel et du patrimoine Uplands à Lennoxville (Sherbrooke) (Zentrum für Kultur und historisches Erbe Uplands in Lennoxville - Sherbrooke), in einer beeindruckenden Villa im neu-georgischen Stil des 19. Jahrhunderts untergebracht, dessen Ausstellungen die Geschichte und die Künste der Region hervorheben. Versäumen Sie hier im Sommer auf keinen Fall den nach original englischer Tradition servierten Tee;
  • der Lieu historique national du Canada Louis-S.-St-Laurent (historischer, nationaler Ort von Kanada Louis S.-St-Laurent ) in Compton, im Geburtshaus des Premierministers Kanadas von 1948 bis 1957;
  • das Interpretationszentrum für Granit in Stanstead, das die Produkte der Kunsthandwerker und Unternehmen der kanadischen Granit-Hauptstadt zur Geltung bringt, deren Anfänge auf 1860 zurückgehen.
Und natürlich werden Sie überall auf der Route der "Cantons" die legendäre Gastfreundschaft der Bewohner dieser Region, der "Estriens", schätzen lernen.

Ihre Reiseroute

Die Route der "Cantons" verläuft entlang einer Strecke von 415 km und durchquert 31 Gemeinden, von Ulverton bis Bromont. Sie führt dabei durch Danville, Dudswell, das Viertel Lennoxville in Sherbrooke, Compton, Magog und Knowlton, um nur einige von ihnen zu nennen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Rundreise. Man kann diese Route überall beginnen, egal ob in den Städtchen oder auf dem Lande, und dann einfach den Schildern "Chemin des Cantons" folgen.


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