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Jagen und Fischen – die hohe Kunst der PirschAm Puls des Lebens
Für die Québécois, die inmitten eines außerordentlich reichen Naturgutes leben, sind Jagen und Fischen keineswegs nur Sportarten, sondern vor allem auch ein Weg, zu ihren Wurzeln zurückzufinden und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. In Québec gibt es eine üppige Auswahl an Jagd- und Angelhütten (pourvoiries), die Unterkünfte jeder Kategorie, Ausrüstung, Führer und Betreuung anbieten. Hier können Jäger und Angler die naturbelassenen Wälder - Heimat von Hirsch und Schwarzbär - und die zahllosen Seen und Flüsse mit ihrem im wahrsten Sinne springlebendigen Fischreichtum in vollen Zügen genießen.
Elch-JagdDer König der Wälder
Der nordamerikanische Elch ist der uneingeschränkte Herrscher der Wälder Québecs. Diesen Führungsanspruch hat sich der Gigant unter den Geweihträgern nicht etwa durch seine Schönheit oder Flinkheit erworben, sondern durch seine majestätische Ausstrahlung, seine Kraft und natürlich auch durch seinen mächtigen Kopfschmuck. Der männliche Elch trägt ein stolzes Geweih mit flächigen Schaufeln, die bis zu 1,60 m Spannweite erreichen können. Er verschafft sich Respekt mit seinem lässigen Gang selbst im dichtesten Gehölz, seiner Gewandtheit im Wasser und vor allem durch den markerschütternden Schrei des Männchens.
Im Herbst schwärmen Legionen von Jägern in den freien und organisierten Gebieten aus, um an der prestigeträchtigsten Jagd im Nordosten Amerikas teilzuhaben – eine Tradition mit einer Anziehungskraft, der sich kein Jäger entziehen kann. Ein feines Gehör ist notwendig, um das Herannahen eines kapitalen Elchbullen oder seine Präsenz an einem Gewässer auszumachen. Es erfordert viel Selbstbeherrschung, bewegungslos zu verharren, wenn man seine beeindruckende Silhouette im Gehölz erspäht oder ihn während einer Kanufahrt beim Grasen oder Trinken in einer stillen Bucht entdeckt. Mittels Gerüchen und Reizlauten versucht der Jäger, den mißtrauischen Großhirsch anzulocken und zu überlisten.
Die Elchjagd erfordert viel Ausdauer und Geduld in den Ansitzen, die im Vorfeld an strategischen Standorten eingerichtet werden. Je nach Zone wird sie in Expeditionen von zwei bis vier Teilnehmern durchgeführt. Zum Abschuss freigegeben ist (ebenfalls abhängig von Zone und Gebiet) ein Elch pro zwei, drei oder manchmal vier Teilnehmer. Zahlreiche Outfitter (pourvoiries) bieten hervorragend organisierte Jagdreisen an, bei denen Sie diesen einmaligen Lebensraum unter optimalen Bedingungen in Begleitung eines erfahrenen Führers erkunden können.
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