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Jagen und Fischen – die hohe Kunst der PirschAm Puls des Lebens
Für die Québécois, die inmitten eines außerordentlich reichen Naturgutes leben, sind Jagen und Fischen keineswegs nur Sportarten, sondern vor allem auch ein Weg, zu ihren Wurzeln zurückzufinden und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. In Québec gibt es eine üppige Auswahl an Jagd- und Angelhütten (pourvoiries), die Unterkünfte jeder Kategorie, Ausrüstung, Führer und Betreuung anbieten. Hier können Jäger und Angler die naturbelassenen Wälder - Heimat von Hirsch und Schwarzbär - und die zahllosen Seen und Flüsse mit ihrem im wahrsten Sinne springlebendigen Fischreichtum in vollen Zügen genießen.
Schwarzbär-JagdIm Land von Meister Petz
Der sagenumwobene Schwarzbär, zentrale Figur der amerindianischen Mythologie, wirkt faszinierend und furchteinflößend zugleich. Dabei ist dieser diskrete Einzelgänger in Wirklichkeit ausgesprochen menschenscheu. Der Allesfresser ernährt sich von allem, was ihm zwischen die Zähne gerät. Ein ausgewachsenes Männchen bringt mit seiner stämmigen und massiven Statur rund 80 kg auf die Waage, kann aber auch bis zu 160 kg erreichen. Dagegen wiegt das wesentlich kleinere Weibchen im Durchschnitt nur 60 kg.
In Québec ist eine kontrollierte Bejagung erlaubt; die Population umfasst über 60 000 Schwarzbären. Spezialisierte Outfitter (pourvoiries) bieten Einzeljagden in sorgfältig erkundeten und mit Ködern präparierten Revieren an. Man jagt vom Ansitz am Luder und beobachtet die Annäherung des Schwarzbären, der bei der kleinsten Bewegung sofort wieder unbemerkt im Wald verschwindet. Mit dieser Jagdtechnik wird das Risiko minimiert, durch den ausgeprägten Geruchs- und Spürsinn des Schwarzbären entdeckt zu werden. Für den Jäger bedeutet das, stundenlang absolut ruhig anzusitzen. Nur in seltenen Fällen ergeben sich zufällige Begegnungen in der freien Natur.
Einige Outfitter bieten auch Beobachtungstouren und Fotosafaris unter ähnlichen Bedingungen an – ein einmaliges Naturerlebnis für die ganze Familie!
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