WUSSTEN SIE, DASS...
... Die Amerindianer – vor allem die Attikameks – haben die Kunst des Eisfischens perfektioniert? Mit Hilfe von Stangen, Schwimmern und Gewichten wird unter der Eisdecke eines Sees ein rund 25 Meter langes Netz gespannt, was mindestens einen halben Tag in Anspruch nimmt.

Eisfischen

Mein Fisch ist frisch!

Parc national du Saguenay, Saguenay-Lac-Saint-Jean Das Eisfischen, eine von den Ureinwohnern überlieferte Tradition, wird fast überall in Québec ausgeübt. Sobald das Eis dick genug ist, werden kleine Hütten auf die zugefrorenen Seen und Flüsse gezogen. Sie bieten Schutz vor dem eisigen Wind und ermöglichen den Eisfischern, länger im Freien auszuharren. Die Hütten gibt es in den verschiedensten Ausstattungsvarianten; außerhalb der Saison werden sie entlang der Ufer aufbewahrt.

Am Ende der Leine

Sainte-Anne-de-la-Pérade, Mauricie Zu den beliebtesten Stätten für das Eisfischen zählen der Lac des Deux Montagnes, Lac Champlain, Lac Saint-Pierre und Lac Saint-Louis, die einen Teil des Sankt-Lorenz-Seeweges bilden, sowie der Saguenay-Fjord. Sainte-Anne-de-la-Pérade in der Nähe von Trois-Rivières (Region Mauricie) ist für seinen Reichtum an kleinen Dorschen bekannt. Jeden Winter, von Weihnachten bis Anfang Februar, wird auf dem Rivière Sainte-Anne ein regelrechtes Hüttendorf errichtet, das tausende von Fischern und Zuschauern anzieht.

Fangfrisch auf den Tisch

Auf dem Speiseplan stehen vor allem Glasaugen- und Flußbarsch sowie Hecht. Rotbarsch, Dorsch und Steinbutt sind im Saguenay häufig anzutreffen, während in den Laurentides meist Regenbogenforellen und gefleckter Umberfisch an den Haken gehen. Pauschalangebote enthalten meist Hütten- und Gerätemiete, Lochschnitt und Köder. Ob Freizeitangler oder Sportfischer – hier bietet sich Ihnen die einmalige Gelegenheit für ein ungewöhnliches Wintervergnügen im Kreise Ihrer Familie oder Freunde!

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