WUSSTEN SIE, DASS...
...die Brücken Pont de Québec (1917) und Pont Victoria (1859) in Montréal sind Konstruktionen, die zu ihrer Zeit als Meisterwerke der Ingenieurskunst betrachtet wurden?

Dem Strom entlang

Der Weg ist das Ziel

Parc national du Bic, Bas-Saint-LaurentDer Sankt-Lorenz-Strom – offen und friedlich, konstant und doch immer in Bewegung (was im übrigen auf ganz Québec zutrifft!) – lädt Sie zu einer faszinierenden Entdeckungsreise ein. Erkunden Sie per Auto, Motorrad, Wohnmobil oder Fahrrad traumhafte Routen, die sich über hunderte Kilometer zunächst auf der einen, dann auf der anderen Uferseite entlang winden. Eine unvergessliche Odyssee zwischen Himmel, Erde und Wasser!

Ferienstraßen

Île d'Orléans, Québec

Der Strom wird von alten Dörfern gesäumt, deren Ursprünge oft noch auf die Neufrankreich-Zeit zurückgehen. Auf fünf Panoramastrecken, die mal von Leuchttürmen, mal von Kirchturmspitzen flankiert werden, können Sie ihm auf weiten Teilen seines eindrucksvollen Laufs folgen:

  • Königsweg (Chemin du Roy) zwischen Montréal, Trois-Rivières und Québec
  • Neufrankreich-Route (Route de la Nouvelle-France) zwischen Québec und Beaupré
  • Strom-Route (Route du fleuve) entlang der Küstenlandschaften des Charlevoix
  • Wal-Route (Route des baleines) von der Mündung des Saguenay bis zur Basse-Côte-Nord
  • Seefahrer-Route (Route des navigateurs) von La Pocatière (bei Québec City) in die Gaspésie

Verträumte Fischerdörfer, idyllische Städtchen, kleine Industriestädte oder zauberhafte Ferienorte – überall findet der Reisende ein reiches Kultur- und Naturerbe vor. Vergessen Sie nicht, unterwegs einen kulinarischen Zwischenstopp einzulegen, um fangfrische Meeresfrüchte, Fische und andere Spezialitäten der regionalen Küche zu probieren!

Naturparadies Sankt-Lorenz-Strom

Fotografie.

An den Ufern des Sankt-Lorenz-Stroms findet sich so manches natürliche Juwel.

  • Der Parc national du Bic (Region Bas-Saint-Laurent) bildet ein faszinierendes Mosaik von Felsformationen und Inselchen mit zahlreichen Seevögel- und Robbenkolonien.
  • Über die wilden Steilküsten des Parc national du Canada Forillon (Region Gaspésie) berichtete schon Jacques Cartier.
  • Der Parc national de Miguasha (Region Gaspésie) wurde wegen seiner Fossilienfunde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
  • Die Réserve de parc national de l’Archipel-de-Mingan (Region Duplessis) besteht aus einem Insel-Archipel mit faszinierenden Gesteinsbildungen, die vom Geschrei der Papageientaucher und dem geräuschvollen Prusten der Finnwale widerhallen.
Fotografie

Die Küstenstreifen des Saguenay-Fjords, dessen gigantische Steilwände die Mündung des Saguenay begrenzen, sind Teil eines Nationalparks, der bei Outdoorfans sehr beliebt ist. Am besten lässt sich die majestätische Fjordlandschaft vom Wasser aus bei einem der zahlreich angebotenen Bootsausflüge erkunden. Der Parc marin Saguenay-Saint-Laurent schützt auf über 1.100 km2 die aquatische Tierwelt, die sich am Zusammenfluss dieser beiden Wasserläufe angesiedelt hat.

Vielerorts kann man auch vom Ufer aus beobachten, wie sich die Wale in den planktonreichen Gewässern des Sankt-Lorenz-Stroms tummeln. Die Réserve de biosphère du Lac-Saint-Pierre beherbergt eine außergewöhnliche Fauna, z.B. Kanadagänse und viele Entenarten, während in der Réserve nationale de faune du Cap-Tourmente im Frühjahr und Herbst zehntausende Schneegänse rasten.

Nebelhorn

Parc national du Canada Forillon, Gaspésie

Hier und da, etwa in Pointe-des-Monts an der Côte-Nord oder in Pointe-au-Père am Südufer, wird die Küstenlinie des Stroms von einem Leuchtturm überragt. Nutzen Sie eine Rastpause, um sich in einem der vielen Museen über das maritime Erbe der Region zu informieren, z.B. im Musée de la mer in Pointe-au-Père, im Musée maritime du Québec (L’Islet) oder im Musée maritime de Charlevoix.



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